Verfahren / Ablauf

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Erinnerung

Die Erinnerung zur verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchung wird den betroffenen Lenkerinnen und Lenkern, per Post zugestellt. Bezüglich der Arztwahl gelten für Senioren andere Regeln als für Führerausweisinhaber mit höheren Führerausweiskategorien.

Das erhaltene Erinnerungsschreiben ist der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt zu übergeben, welche/-r dem Strassenverkehrsamt das vollständig ausgefüllte Formular "Ärztlicher Bericht zur Fahreignung" via emedko elektronisch direkt zustellt.

Fristen

Die Frist für das Einreichen des ärztlichen Zeugnisses beträgt ab Aufgebotsdatum drei Monate (sofern im Einzelfall nicht eine Fristverkürzung angeordnet wurde). Fristverlängerungen sind im Interesse der Verkehrssicherheit grundsätzlich nicht möglich. Auch Auslandaufenthalte können als Grund für eine Fristerstreckung nicht berücksichtigt werden.

Sollte das Strassenverkehrsamt nach Ablauf dieser Frist nicht im Besitz des ärztlichen Berichts sein, muss das Verfahren zum Entzug des Führerausweises eingeleitet werden. Falls das Zeugnis nicht fristgerecht eingereicht werden kann, besteht die Möglichkeit, den Führerausweis befristet zu hinterlegen. Diese Option empfiehlt sich insbesondere auch dann, wenn die Sehwerte ungenügend sind oder die betroffene Person an einer schwerwiegenden, vorübergehenden Krankheit leidet, die das Lenken eines Motorfahrzeuges zum momentanen Zeitpunkt nicht erlaubt.

Für Ausweisinhaber ohne medizinische Auflagen, die die höheren Ausweis-Kategorien nicht mehr benötigen und sich - vor dem 75. Geburtstag - den periodischen medizinischen Untersuchungen nicht mehr stellen wollen, besteht auch die Möglichkeit des Verzichts auf die höheren Führerausweiskategorien.

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